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Bahnhof Halbmeil

Der Aufbau der Anlage:

Der Bahnhof Halbmeil besteht zur Zeit aus 15 Segmenten. Zusammengefügt ergibt sich eine Länge von ca. 15 m reiner Strecke zuzüglich der beiden Abstellbahnhöfe von etwa je 4,5 m Länge.

Konzipiert wurde sie im Hundeknochenprinzip, sprich ein Zug der nach Wolfach den Bahnhof verlässt, erscheint nach einiger Zeit in einem der beiden Abstellbahnhöfe wieder aus Richtung Wolfach. Ebenso wurde in Richtung Schiltach ein Abstellbahnhof angeschlossen. Die beiden Abstellbahnhöfe fassen insgesamt 24 Zuggarnituren auf 26 Abstellplätzen. 2 Plätze bleiben als Puffer für den Austausch von Zügen zwischen den beiden Abstellbahnhöfen frei.

Die Konstruktion der Segmente:

Die Segmente bestehen aus handelsüblichen Materialien wie Sperrholz und MDF-Platten sowie Dachlatten für die Rahmen. Aluminium Fliegengitter und Gips geben dem Gelände seine Form. Die Dachlatten werden mittlerweile durch Multiplexstreifen mit 15 mm Stärke ersetzt, da dieses Material beim Bau einfacher zu verarbeiten und verwindungssteifer als Dachlatten ist

Die Elektrik:

Da die Stromversorgung ein wichtiger Punkt einer größeren Anlage ist, wählten wir für sämtliche Leitungen einen Kabelquerschnitt von 0,5 mm⊃2;. Als Verteiler in den Segmenten entschieden wir uns für robuste Verteilerelemente aus dem Schaltschrankbau. Diese Verteilerelemente können beliebig erweitert werden. Es können so viele Poole wie benötigt im jeweiligen Segment gesetzt werden. Die Segmente an sich werden mit Rundsteckverbindern der Marke TYCO CPC verbunden. Auch hier können beliebig viele Poole eingearbeitet werden, so dass der Aufwand in den elektrisch weniger aufwendigen Teilen der Anlage geringer ist. Bezugsquelle für die Rundsteckverbinder ist der Steckerladen von J. Wellach. Versuche mit steckbaren Lüsterklemmen scheiterten an deren Zuverlässigkeit und am Verschleiß der selbigen. Den Strom liefern zur Zeit vier Transformatoren der Firma Titan. Zusammen leisten sie 360 Watt. Durch Erfahrung aus vorher gebauten Anlagen, haben wir Fahrstrom, Schaltstrom und Beleuchtungsstrom getrennt. Dadurch wird bei einem Defekt nicht gleich die ganze Anlage stillgelegt und der Aufwand der Reparatur ist geringer, da ein Fehler schneller lokalisiert werden kann.

Gleissystem:

Wir haben uns nach mehreren versuchen mit dem Märklin K-Gleis, welches uns Probleme nach dem einschottern bereitet hat, für Peco Neusilbergleise entschieden. Da wir 3 Leiter Wechselstrom fahren, mussten wir die Gleise mit Phosphorbronze Mittelleiterkontakten ausstatten. Ein enormer Aufwand, aber die sanften Radien des Code 100 Gleissystems entschädigen mehrfach. Außerdem waren die sanfteren Radien, die Peco bietet, ein wesentliches Argument gegen die starren, engen Radien der Serienhersteller für Mittelleitergleis. Unsere Weichen werden mit Servoantrieben die dank der Firma MB-Tronik direkt mit dem Motorola Format angesteuert werden, gestellt. Der Verdrahtungsaufwand hält sich somit sehr gering, da die Platinen lediglich Bahnstrom und Schaltstrom benötigen. Trotz alledem, wurden und werden auch in Zukunft mehrere Meter Kabel verlegt.

Schotter und Ausgestaltung:



Eingeschottert haben wir unsere Gleise mit Granitschotter aus dem Hause ASOA. Den Schotter kann man nachmessen, so ein Werbeslogan der Firma. Es stimmt, der Schotter harmoniert wunderbar mit den Schwellen, den Weichenlaternen und den angedeuteten Drahtzugleitungen von Weinert-Modellbau. Das Begrünen der Anlage übernahm bei uns ein Elektrostat, mit dem wir Heki Wildgras sowie Noch Grasfasern auf die Grünflächen appliziert haben. Die Bäume und das Buschwerk, das auf unserer Anlage beherberg ist, stammt zum größten Teil von Heki und Noch sowie von den Firmen Mininatur und Modellbaum Manufraktur Grüning. Auch die Firma Faller steuerte den einen oder anderen Beitrag zur Ausgestaltung bei. Die Mischung verschiedenster Anbieter schafft Abwechslung.
Die Ausgestaltung ist mittlerweile so gut wie abgeschlossen. An dieser Stelle herzlichen Dank an unser Mitglied Hans-Jürgen, der hier sein ganzes Können unter Beweiß gestellt hat.

Steuerung:

Eingeschottert haben wir unsere Gleise mit Granitschotter aus dem Hause ASOA. Den Schotter kann man nachmessen, so ein Werbeslogan der Firma. Es stimmt, der Schotter harmoniert wunderbar mit den Schwellen, den Weichenlaternen und den angedeuteten Drahtzugleitungen von Weinert-Modellbau. Das Begrünen der Anlage übernahm bei uns ein Elektrostat, mit dem wir Heki Wildgras sowie Noch Grasfasern auf die Grünflächen appliziert haben. Die Bäume und das Buschwerk, das auf unserer Anlage beherberg ist, stammt zum größten Teil von Heki und Noch sowie von den Firmen Mininatur und Modellbaum Manufraktur Grüning. Auch die Firma Faller steuerte den einen oder anderen Beitrag zur Ausgestaltung bei. Die Mischung verschiedenster Anbieter schafft Abwechslung.
Die Ausgestaltung ist mittlerweile so gut wie abgeschlossen. An dieser Stelle herzlichen Dank an unser Mitglied Hans-Jürgen, der hier sein ganzes Können unter Beweiß gestellt hat.

Fahrzeugpark:

Zum Einsatz kommen Lokomotiven und Wagen aller Hersteller, überwiegend Wechselstrommodelle der Hersteller Märklin, Fleischmann, Roco und Brawa. Aber auch Fahrzeuge von Kleinserienherstellern wie Modell Shop aus Luxemburg fahren bei uns. Die Lokomotiven werden durch Loktuning aufgewertet, bekommen Glockenankermotoren, Sounddecoder und stromführende Kupplungen aus dem Hause tams-elektronik. Unsere gelben Wageninnenbeleuchtungen und Zugschlussbeleuchtungen der Donnerbüchsen bzw. Eilzugwagen stammen ebenfalls von dort. Die warmweißen Innenbeleuchtungen lieferte uns die Firma e-Modell aus Hahnenbach.

Zukunft:

Der Weiterbau von 4 Segmenten (Segment 12 - 15) in Richtung Schiltach ist seit der Messe München 2009 fertig. Somit ist aus Richtung Schiltach das Vorsignal für das Einfahrsignal F auch in Landschaft gebettet. Jetzt muß dieser Bereich der Anlage nur noch detailierter Ausgestaltet werden.

Segment 16 und 17

Zwei weiteren Segmente (16 und 17) sind soweit im Rohbau fertig gestellt. Für diese Segmente müssen 3 Gebäude angefertigt werden, welche gerade in Planung sind.

Weitere Segmente sind fertig geplant und warten nur noch auf ihre Ausarbeitung. Diese wiederum gestaltet sich etwas schwierig, da wir eine Überquerung der Kinzig, in Form einer im Modell fast 1 Meter langen Gitterfachwerkbrücke, bewerkstelligen müssen. Ein enormer finanzieller Aufwand, der sich aber sicherlich, in Aussicht auf eine aus Messing Ätzteilen oder aus gelasertem Karton hergestellte Brücke mit fast einem Meter Länge, lohnen wird

Wir arbeiten immer an der Ausgestaltung der Anlage. Hier und da entstehen neue Details, oder werden Sachen hinzugefügt, immer mit der Absicht die Anlage zu perfektionieren. Unter anderem werden die Fahrzeuge auf der Anlage in Kürze auch belebt, damit in Zukunft nicht nur parkende Fahrzeuge dargestellt werden können.

Geplant ist den Tunnel an der Schmelze zu erreichen und endlich zu unserem kleinen Nebenstreckenbahnhof noch ein Stück freie Strecke zu der Kursbuchstrecke 721, der Kinzigtalbahn, zeigen zu können. Auch die Kinzig selber wird dann erstmals Teil unserer Anlage. Wir sind gespannt ob wir unserer Ziele erreichen, aber haben genug Mut zu sagen: " Das schaffen wir"

Presseberichte:

Auf der Ausstellung "Die Modellbahn" in München wurde der Eisenbahkurier in Form von Ralph Zinngrebe und Frank Zarges auf uns aufmerksam. Frank Zarges fotografierte mehrere Stunden unsere Anlage. Unser Vorstand Florian Schmider und Ralph Zinngrebe führten ein Informationsgespräch über die Anlage. In der Februarausgabe 2/2010 des Eisenbahnkuriers ist ein Anlagenbericht über den Bahnhof Halbmeil untermalt mit Bildern von Frank Zarges erschienen.

Hier der Beitrag aus Heft 2/2010 des Eisenbankurriers [464 KB]

Auf der gleichen Ausstellung war auch das Fernsehteam der Sendung Eisenbahnromantik anwesend, welches für die Sendung "Modellbahnzauber" auf Motivsuche war. Da die Kinzigtalbahn die wir nachbauen im Sendegebiet des Südwestrundfunkes liegt, war es uns eine Ehre das unsere Anlage dafür auserwählt wurde. Die Sendung "Modellbahnzauber" wurde am 13.12.2009 um 16:30 Uhr im Südwestrundfunkt ausgestrahlt. Als Werbung für uns ist im Offenburger Tageblatt zusätzlich noch ein Pressebericht zur Ausstrahlung des Beitrages erschienen.

Hier der Ausschnitt aus Eisenbahnromantik [11.874 KB]

Für das Jahr 2011 wurden wir vom MOBA nach Dortmund zur Intermodellbau eingeladen. Unsere ausstellugnsanlage "Bahnhof Halbmeil" wurde vom 13.04 bis 17.04 zusammen mit weiteren sehr schön gestalteten Modellbahnanlagen zur Schau gestellt. Horst Meier hat auf dieser Ausstellung einige schöne Fotots unserer Anlage geschossen und einen Beitrag für die Zeitschrift MIBA erstellt welcher dann in der Ausgabe 04/12 veröffentlicht wurde.

Hier der Beitrag von Horst Meier aus MIBA 04/12 [884 KB]

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